Für eine Kirche mit indigenem Antlitz

Heute bei dir – im Regenwald: Laura Montoya

Heute bei dir – im Regenwald: Laura Montoya (c) pixabay.com
Heute bei dir – im Regenwald: Laura Montoya
21. Oktober 2019
Thomas Hoogen

Mit 39 Jahren zieht die kolumbianische Lehrerin Laura Montoya in ihrer Heimatprovinz zu den indigenen Katíos, um sie bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zu unterstützen und ihnen den Glauben an Christus näher zu bringen. Gegen den Widerstand von Kirche und Gesellschaft gründet Laura Montoya für diese Form der Mission 1914 eine Gemeinschaft. Heute arbeiten die Lauritas (Lauraschwestern) weltweit.

2013 wird die „Mutter der Indigenen“ als erste Kolumbianerin heiliggesprochen. 

Ein Schritt auf dem Weg zu einer indigenen Kirche – und zur aktuellen Amazoniensynode.

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.