Darüber können wir nicht schweigen

Heute bei dir – in Stetternich: Franz Coenen

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Heute bei dir – in Stetternich
13. Oktober 2019
Thomas Hoogen

Der gebürtige Aachener Franz Coenen wurde 1932 Pfarrer in Jülich-Stetternich und kritisierte in Predigten Unrecht und Unmenschlichkeit des NS-Regimes. 1938 wurde er aus dem Regierungsbezirk Aachen ausgewiesen und inhaftiert. Von Schikanen und Verhören gesundheitlich angeschlagen, starb er 1939 in Bergisch Gladbach.

Franz Coenen: „...vergesst nicht, dass wir Priester auch als Kämpfer Christi auftreten. Ich trete ein für das Recht, weil ich der Vertreter Christi bin...“

Getauft und gesandt – Unrecht zu benennen.

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.