...wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

Heute bei dir – im Bergwerk: Papst Kallist I.

Heute bei dir – im Bergwerk (c) unsplash.com
Heute bei dir – im Bergwerk
14. Oktober 2019
Thomas Hoogen

Als römischer Sklave, Diakon und Katakombenverwalter verlor Kallist Geld und wurde nach Sardinien verbannt, wo er in Minen arbeitete.

Nach Rehabilitierung und Rückkehr wurde er 217 Bischof von Rom. Er vertrat eine barmherzigere Bußpraxis und Ehemoral als sein Rivale Hippolyt und erließ Gläubigen Bußzeiten für vor der Taufe begangene Sünden. Kallist I. starb 222 wohl in einer Christenverfolgung. 

Seine Reliquien gelangten bis Tournai, Reims und Fulda.

Jesus über die Verurteilung einer Ehebrecherin: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Der Gedanke, nicht nur eine Mission zu haben, sondern eine Mission zu sein, ist so ungewöhnlich wie faszinierend. Papst Franziskus beschreibt Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Mission als eine Art Gegengift gegen die individualistische Traurigkeit und die Kälte verschlossener Türen. Diese Botschaft macht Mut.

Mit dem Außerordentlichen Monat der Weltmission lenkt Papst Franziskus jetzt die Aufmerksamkeit auf: die missio ad gentes, die Sendung zu den Völkern. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“ lautet das Thema des Außerordentlichen Monats der Weltmission Oktober 2019. Diesen Grundgedanken greift auch der "Heute bei dir"-Prozess des Bistums Aachen auf. Täglich lesen Sie hier dazu einen Impuls der den Monat der Weltmission und den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess miteinander verbindet.