Betroffenenbeirat soll sich bis Ende 2021 bilden

Das Bistum Aachen wird für die Diözese einen eigenständigen Betroffenenbeirat ins Leben rufen. Bis Ende 2021, so die gegenwärtige Planung, soll der Beirat erstmals zusammentreten. 

Der Beirat nimmt eine entscheidende Perspektive auf die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt ein. Dieser persönliche und zugleich externe Blick soll als Regulativ für die Weiterentwicklung von Intervention und Prävention im Bistum dienen. Der Rat ist weisungsunabhängig.

Die Einladung, sich in diesem Kreis zu engagieren, erfolgt durch unabhängige Experten. Grundlage der Zusammenarbeit bildet eine Satzung, die Aufgaben, Arbeitsweise und Amtsdauer regelt. Das Bistum Aachen wird die ehrenamtliche Arbeit des Betroffenenbeirates unter Wahrung der Unabhängigkeit unterstützen.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat zusammen mit dem UBSKM und Betroffenenvertretern eine Rahmenordnung (https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/deutsche-bischofskonferenz-veroeffentlicht-rahmenordnung-fuer-das-ausschreibungs-und-besetzungsverfah) erlassen, die Besetzung, Ausschreibung und die Aufwandsentschädigungen regelt. 

Bischof Dr. Helmut Dieser hat die Rahmenordnung für das Bistum Aachen in Kraft gesetzt.

Betroffenenbeirat
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