Solidarisch das Leben und Arbeiten mitgestalten

Jahrespressegespräch

Hausleiter Dr. Manfred Körber und Vorstandsvorsitzender Simon Winkens stellten den neuen Jahresbericht „Einsichten 2018“ und die Planungen des Hauses für 2019 vor. (c) Thomas Hohenschue
Hausleiter Dr. Manfred Körber und Vorstandsvorsitzender Simon Winkens stellten den neuen Jahresbericht „Einsichten 2018“ und die Planungen des Hauses für 2019 vor.
Mi 16. Jan 2019
Gabi Hoppe

Nell-Breuning-Haus skizziert im Jahrespressegespräch Perspektiven für Jubiläumsjahr 2019

Kurz zurückgeschaut und dann nach vorne geblickt: So gestaltete sich grob skizziert das Jahrespressegespräch des Nell-Breuning-Hauses. Standen 2018 „Migration und Demokratie“ als Jahresschwerpunkt im Mittelpunkt vieler Projekte, sind es 2019 „Arbeit und Solidarität“.

Mit 15.000 Gästen im Jahr aus dem In- und Ausland geht das Nell-Breuning-Haus Herzogenrath in sein 40-Jähriges. Die Einrichtung der politischen Bildung verzeichnete im Vorjahr 9.500 Übernachtungen.

Es kooperiert mit zahlreichen Betrieben, Schulen, Wohlfahrtsverbänden und sozialen Unternehmen, mit Jobcenter und Arbeitslosenzentren. Und es ist ein geschätzter Übernachtungsort, zum Beispiel für Monteure oder bei Großveranstaltungen in der Region.

Dass das Haus 1979 gegründet wurde, wird am 7. Juli groß gefeiert. Im Vorfeld von Festakt und Begegnungsfest wird im Rahmen der kirchlichen 72-Stunden-Aktion ein Niedrigseilgarten auf dem Gelände des Nell-Breuning-Hauses errichtet. Dafür werben die Initiator noch Spenden von Sponsoren ein.

Auch jenseits des Jubiläums ist viel los in 2019: Die viel beachteten „Kohlegespräche“ zum regionalen Strukturwandel finden am 11. Februar ihre Fortsetzung. Am Thema „Arbeit 4.0“ bleibt man beharrlich dran. Und die Wanderarbeit bei Pflege, Fleischindustrie und Logistikbranche rückt in den Fokus. Überall geht es darum, das Leben und Arbeiten solidarisch mitzugestalten.

von Thomas Hohenschue

 

Pressegespräch

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