Impuls Markus Bruns, Heinsberg

Markus Bruns-1
Markus Bruns-1
Mo 23. Mär 2020
Mrkus Bruns

Mit voller Wucht treffen uns alle die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Die Region Heinsberg ist besonders stark betroffen und befindet sich bereits seit fast vier Wochen im „Corona-Modus“. Das gesellschaftliche und kirchliche Leben ist weitgehend zum Erliegen gekommen.

Dank gilt den unermüdlichen Kräften im medizinischen Dienst und in der Grundversorgung,
allen, die dazu beitragen, diese Situation zu bestehen.

Auch die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind und bleiben erreichbar.

Die direkten sozialen Kontakte gilt es, konsequent zu vermeiden und dennoch, auch ohne direkten Kontakt, in Verbindung zu bleiben.

Hoffnungsvoll stimmen mich die zahlreiche Initiativen: Da sind Plattformen und Netzwerke neuer Kommunikationswege entstanden. Für alte und kranke Menschen und für diejenigen, die in Quarantäne leben müssen, wurden und werden Einkäufe erledigt und bis an die Haustüre gebracht. Bedürf tige werden, etwa durch die „Amos-Tafel“, weiterhin mit Lebensmitten versorgt, ein Lieferservice wurde eingerichtet.

Und es wird viel gebetet … füreinander und stellvertretend.

Es ist sehr bewegend und ermutigend, wenn allabendlich um 19.30 Uhr die Glocken läuten
und an den Fenstern Kerzen angezündet werden. So wissen sich viele Menschen miteinander verbunden und getragen, vertrauend darauf, dass Gott uns in dieser schweren Zeit nahe ist, so wie es im Eröffnungsvers zum Montag der 4. Fastenwoche heißt:

„Ich verlasse mich auf den Herrn.
Denn du hast mein Elend gesehen,
du bist mit meiner Not vertraut.“ (Ps 31, 7-8)

Ihnen alles Gute, viel Kraft und Ausdauer in dieser schwierigen Zeit
und bleiben Sie gesund.

Ihr
Markus Bruns.