Communio in Christo: kirchenrechtlich anerkannt als privater Verein von Gläubigen

Dekret wird im Rahmen einer Eucharistiefeier am Sonntag, 2. Dezember, übergeben

Fr., 26. Okt. 2018
iba

Aachen / Mechernich, (iba) – Bischof Dr. Helmut Dieser hat der Bitte der Gemeinschaft „Communio in Christo“ entsprochen und diese per Dekret mit Anerkennung der Satzung in einen privaten Verein von Gläubigen (consociatio christifidelium privata gem. c. 322 CIC) als „Ordo Communionis in Christo – Communio in Christo“ in einen neuen, kirchlichen Rechtsstatus überführt. „Ziele und Lebensweise der Communio in Christo erschließen sich durch die gelebte Gottes- und Nächstenliebe aus den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils und im Sinne der geistlichen Impulse der Gründerin Marie Therese Linssen“, sagt Monsignore Stefan Dückers, Bischöflicher Beauftragter für die Orden und Säkularinstitute. Er wird das Dekret zur kirchenrechtlichen Anerkennung am ersten Adventssonntag, 2. Dezember, im Rahmen einer Eucharistiefeier um 10 Uhr in der Hauskapelle der Communio in Christo in Mechernich, Bruchgasse, übergeben.

Die Anerkennung als „consociatio privata“ gewährt der Communio volle kirchliche Rechtspersönlichkeit. Die Rechtsform ist nicht zu verwechseln mit dem kirchenrechtlich definierten Ordensbegriff.
Der private Verein „Communio in Christo“ hat seinen Sitz in Mechernich. Ihm angeschlossen sind verschiedene soziale Einrichtungen in unabhängiger Trägerschaft des Sozialwerks der Communio in Christo, die Schwerst- und Langzeitpflege und das Hospiz „Stella Maris“ in Mechernich sowie die Seniorenpflege „Haus Effata“ in Blankenheim. Der Gedanke aus Marie Thereses spirituellem Vermächtnis wurde zum Leitwort der Mitglieder der Communio in Christo für ihr Leben und ihren Dienst: „Die Liebe zum Nächsten ist Leben in Gott.“ (iba/Na081)