Stellungnahme zur Zukunft der Arbeitslosenzentren

Das bundesweite Vorbild soll auch in Zukunft erhalten bleiben

Logo ALZ (c) ALZ-Krefeld
Mi 20. Mai 2020
Georg Nuño Mayer

Die Arbeitslosenzentren in NRW richten sich mit ihren psychosozialen und praktischen Hilfen an Langzeiterwerbslose, unter denen sich die ärmsten Menschen unserer Gesellschaft befinden. Sie bieten „Orte, an denen Menschen aus dieser Situation herauskommen, Solidarität und Gemeinschaft erfahren. Orte, an denen sie unter Menschen kommen, die in der gleichen Situation sind, wo sie sich frei bewegen können, sich und ihre Lebensumstände nicht erklären müssen“.


Die Arbeitslosenzentren sind damit ein wichtiger Baustein unseres Sozialstaates, sie sind Leuchttürme einer demokratischen Sozialpolitik. Will man nicht bewusst den zumeist ärmsten Teil unserer Bevölkerung von der gesellschaftlichen Teilhabe ausschließen, sind Weiterförderung und Ausbau der Arbeitslosenzentren alternativlos. Diese Forderung gewinnt im Kontext der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zudem an Dringlichkeit.

 

Hans-Peter Sokoll, vom Ökumenischen Arbeitslosenzentrum Krefeld-Meerbusch, hat eine schriftliche Stellungnahme zur Zukunft der Arbeitslosenzentren im Ausschuss für Arbeit,
Gesundheit und Soziales zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen präsentiert. 

200520 Stellungnahme ALZ

Kontakt:

Hans-Peter Sokoll
Ökumenisches Arbeitslosenzentrum Krefeld-Meerbusch e.V
Westwall 32
47998 Krefeld
Tel.: 02151-773518