Podiumsdiskussion menschenwürdiges Sterben

Seelsorge im Allgemeinen Krankenhaus Viersen und St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln lädt ein 

Irmgardis_Suechteln (c) Irmgardis Süchteln
Datum:
Termin: Donnerstag, 19.05.22 - 19:00
Ort:

Saal der evangelischen Gemeinde Viersen

Königsallee 26

Viersen

Diskussion zu Autonomie und menschenwürdigem Sterben 


Viersen – Medizin kann heute oft Leben retten und Lebensqualität zurückbringen. In manchen Fällen kann die Ausschöpfung aller medizinischen Möglichkeiten jedoch auch das Leiden verlängern. Dann sind von Betroffenen und Angehörigen Entscheidungen von medizinischer, rechtlicher und ethisch-religiöser Tragweite zu treffen. Wie kann man damit umgehen? Nach welchen Kriterien sollte man entscheiden? Der katholische und der evangelische Seelsorger am Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Viersen und der katholische Seelsorger am St. Irmgardis-Krankenhaus in Süchteln laden zu einer Podiumsdiskussion zu diesen und vielen weiteren Fragen am Donnerstag, 19. Mai 2022, 19 Uhr, in den Saal der evangelischen Gemeinde Viersen, Königsallee 26, in Viersen ein. Der Eintritt ist frei. 

„Die Würde des Menschen ist unantastbar, so steht es in unserem Grundgesetz“, betonen die Seelsorger Martin Alfing, Joerg Geyer und Hans-Jürgen Paulus. Aus diesem Recht auf Leben folge aber auch das Recht auf selbstbestimmtes, würdevolles Sterben. Doch wie sieht es mit der Selbstbestimmung in der letzten Lebensphase aus? Und wie ist es zu beurteilen, wenn ein Mensch aus freier Entscheidung aus dem Leben scheiden möchte – womöglich mit ärztlichem Beistand? „Darüber wollen wir reden“, so die Seelsorger. 
Bei der von Hans-Jürgen Paulus und Joerg Geyer moderierten Podiumsdiskussion werden Prof. Dr. Elmar Nass, Lehrstuhl für christliche Sozialwissenschaften und gesellschaftlicher Dialog, Kölner Hochschule für Katholische Theologie, Richter a. D. Reiner Rohde aus Viersen, Vorsitzende der Hospizstiftung Krefeld Karin Meincke, Dr. Erwin Dohmann, Anästhesist und leitender Oberarzt der Intensivstation im AKH Viersen, sowie Seelsorger Martin Alfing das Thema Autonomie in der letzten Lebensphase aus verschiedenen Perspektiven diskutieren. 
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Das Allgemeine Krankenhaus Viersen ist mit 315 Planbetten ausgestattet und behandelt jährlich rund 18.000 Patienten sta-tionär sowie nahezu 30.000 Patienten ambulant. Mit seinen zwölf Fachabteilungen leistet es einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Versorgung im Kreis Viersen und darüber hin-aus. Mit etwa 900 Mitarbeitern zählt das AKH zu den größten Arbeitgebern in Viersen.

 

Kontakt:

Hans-Jürgen Paulus
Seelsorger
 
St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln GmbH
Tönisvorster Str. 26 / 41749 Viersen
T 02162/899-0
hans-juergen.paulus@st-irmgardis.de 
www.st-irmgardis.de