Schulbezogene Angebote - Übergang Schule – Beruf

(K)EIN PLAN VON ZUKUNFT?!

Was will ich in meinem Leben erreichen? Wo stehe ich gerade? Was beschäftigt mich? Wo will ich hin?

Das sind Fragen, die uns alle immer wieder in unserem Leben beschäftigen. Schulabgängerseminare (SAS) und Projekttage setzen genau hier an.

Als pastorales Angebot der Kirchlichen Jugendarbeit leisten sie einen Beitrag zur persönlichkeitsbezogenen, sozialen, politischen und religiösen Bildung junger Menschen. Die Seminare und Projekttage richten sich vorrangig an die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen von Haupt- und Förderschulen. In der sich verändernden Schullandschaft ist die Zusammenarbeit mit analogen Schulformen auch möglich.

Allgemeines

Die Schulabgängerseminare finden als mehrtägige, außerschulische Veranstaltungen in ausgewählten Bildungshäusern des Bistums Aachen statt. Als besondere Form kirchlicher Jugendarbeit stellen die SAS die Fragen, Probleme und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und versuchen, den Jugendlichen in ihren individuellen Lebenssituationen Orientierungshilfen zu bieten.

Die Projekttage werden in Kooperation mit verschiedenen Jugendhäusern und Arbeitgebern in der Region angeboten und finden in den Jugendhäusern als Tagesveranstaltung statt. 

Themen und Methoden

Zu den Themen zählen die vielfältigen Umbruch- und Entscheidungssituationen (Erwachsenwerden, Ablösung vom Elternhaus, berufliche Orientierung, Geschlechteridentität, Lebensperspektiven, Suche nach Sinn- und Wertorientierung etc.), mit denen sich die Jugendlichen in ihrem Lebensalltag konfrontiert sehen. Dies geschieht ohne jegliche Leistungsbewertung oder Zensuren, sondern auf der Grundlage vielfältiger, sozialpädagogischer Methoden (Gruppenarbeit, Medien-, Spiel- und Erlebnispädagogik etc.). 

Inhaltliche Schwerpunkte

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören:

  • Die (Weiter-) Entwicklung von persönlichen und sozialen Kompetenzen
  • die (Weiter-) Entwicklung von Zielen für das eigene Leben
  • die Thematisierung des Übergangs von Schule in den nächsten Lebensabschnitt
  • die Auseinandersetzung mit potentiellen Gefährdungssituationen aus der Lebenswelt der Jugendlichen
  • die Bearbeitung von Sinnfragen für die Gestaltung des weiteren Lebensweges

Perspektivisch wird eine längere Kooperation mit der jeweiligen Schule angestrebt. Die Nachhaltigkeit und die Nacharbeit von Schulabgängerseminaren und Projekttagen sind dabei in erster Linie davon abhängig, dass Personen aus dem Lebensraum der Jugendlichen im jeweiligen Angebot mitarbeiten. Das können beispielsweise MitarbeiterInnen von offenen Jugendeinrichtungen sein, die auch im Anschluss als personales Angebot und Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Das Team

kann sich zusammensetzen aus:

  • Pädagogen (z.B. den Mitarbeitern aus offenen Jugendfreizeiteinrichtungen) aus dem Einzugsgebiet der Schule
  • Pastoralen Mitarbeitern (z.B. Gemeindereferenten, Pastoralreferenten) aus dem Einzugsgebiet der Schule
  • Honorarkräften der Region Kempen-Viersen oder der Region Krefeld 

Weitere Informationen:

Mehr Informationen zu den Inhalten, Kooperationsmöglichkeiten und zur Vertragsgestaltung gibt es bei:

Ricarda Polnik
Jugendbeauftragte
Tel. 02162 / 91809 - 19
ricarda.polnik@bistum-aachen.de

Ansprechpartnerin

Steffi Kemmerling

Steffi Kemmerling

Jugendbeauftragte (Dipl. Sozialarbeiterin)