Corona - Infos zur Kirchenmusik

corona (c) .
corona
Datum:
Fr. 28. Mai 2021
Von:
Fachbereich Kirchenmusik

Aktuelles zum Gemeinde- und Chorgesang (Stand: 28. Mai 2021)

m Rahmen der Anwendung der Corona-Schutz-Verordnung NRW ist auf folgendes hinzuweisen: Den Kirchen wird zugestanden, dass sie Gottesdienste (A.) unter bestimmten Rahmenbedingungen (unter anderem Registrierung, Maskenpflicht, Abstandsregelung) feiern können.

Proben von kirchenmusikalischen Gruppen (B.), sowie Konzerte und Kulturveranstaltungen (D.) sind unter Beachtung der Inzidenzstufen und Sicherheits- und Hygienemaßnahmen (C.) zugelassen.

 

A. Gottesdienst - Gemeindegesang

Der Gemeindegesang im Gottesdienst in kirchlichen Räumen ist untersagt.

Gesang im Freien ist neben den anderen Bestimmungen für Gottesdienste möglich unter folgenden Voraussetzungen:
Abstand: 2 Meter, mindestens Stoffmaske

 

B. Chorgesang/Instrumentalensembles/Auftritte

Chor- und Instrumentalproben/Auftritte sind unter Beachtung folgender Inzidenzstufen und Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zugelassen:

 

Inzidenzstufe III (Inzidenzwert über 50)

Chorproben sind unter Wahrung der Sicherheits- und Hygienevorschriften im Freien möglich. Voraussetzung hierfür ist ein Corona Negativtestnachweis. In geschlossenen Räumen sind Chorproben untersagt.

Inzidenzstufe II (Inzidenzwert zwischen 35 und 50)

Chorproben in geschlossenen Räumen sind unter Wahrung der Sicherheits- und Hygienevorschriften mit bis zu 20 Personen möglich. Voraussetzung dafür ist ein Corona Negativtestnachweis.

Inzidenzstufe I (Inzidenzwert unter 35)

Chorproben in geschlossenen Räumen sind unter Wahrung der Sicherheits- und Hygienevorschriften mit bis zu 30 Personen, in großen Räumen wie z.B. Kirchen mit bis zu 50 Personen möglich. Voraussetzung dafür ist ein Corona Negativtestnachweis.

 

C. Sicherheits- und Hygienemaßnahmen

Folgende Maßgaben sind für die Proben in musikalischen Gruppen zu beachten:

  • radialer Abstand der Sänger/innen von mindestes 2m.

  • Der Abstand zum/r Dirigenten/in und zu einem möglichen Zuhörer/innenkreis in Gottesdiensten beträgt mindestens 3m (siehe Empfehlung der Berufsgenossenschaft VBG)

  • Die Teilnehmer/innen der musikalischen Gruppen sind vor der Probe über die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zu informieren. Die Teilnehmer/innen sind bei jeder Probe im Sinne einer möglichen Rückverfolgbarkeit zu protokollieren. Es sollte möglichst mit festen Gruppen geprobt werden.

  • In Probenpausen und beim Betreten und Verlassen des Proben/-Kirchenraumes ist der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von 1,50m und die Verwendung des Mund-Nasenschutzes einzuhalten.

  • Es empfiehlt sich eine versetzte Sitzordnung (Schachbrettmuster).

  • Es sollte in großen, hohen Räumen – vorzugsweise Kirchen – geprobt werden. Die Raumhöhe sollte dabei mindestens 3,50m betragen.

  • In Räumen mit bestehenden Umluftsystemen/Heizungen ist darauf zu achten, dass diese vor Beginn der Probe ausgeschaltet werden. Räume mit einer maschinellen Lüftung (durch Außenluft) sind zu bevorzugen.

  • Die Probenlänge sollte maximal insgesamt (inklusive Pausen) auf 90 Minuten begrenzt werden, wobei spätestens alle 30 Minuten die Probe durch eine Stoßlüftung (gegenüberliegende Fenster bzw. Türen) des Raums für mindestens 5 Min., besser 10 Min. unterbrochen werden muss. Dabei sollen alle Teilnehmer/innen den Raum verlassen. Unabhängig davon empfiehlt sich für den Probenbetrieb auch die Verwendung einer CO2-Ampel bzw. die „CO2-Timer“ App der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, die einen möglichen kritischen CO2-Gehalt anzeigen kann.

  • Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes außerhalb von Probephasen ist zu beachten.

  • Noten sind personenbezogen zu verwenden. Des Weiteren ist die Anwesenheit der Chor-/Ensemblemitglieder zu dokumentieren und im Sinne einer notwendigen Rückverfolgbarkeit 4 Wochen von einer zu bestimmenden Vertrauensperson des Rechtsträgers (Chorvorstand) aufzubewahren.

  • Für evtl. notwendige Trinkgefäße (Wasser) sorgt jede/r selbst. Diese sind personenbezogen zu verwenden.

  • Die allgemein üblichen Kontakt- und Hygieneregeln (kein Körperkontakt, Husten- und Niesetikette, Handdesinfektion, Quarantäneregeln etc.) werden im Sinne einer gegenseitigen Rücksichtnahme als bekannt und akzeptiert vorausgesetzt.

  • Personen mit Krankheitssymptomen nehmen im Sinne der gegenseitigen Fürsorge an der Probe/dem Auftritt nicht teil.

  • Finden mehrere Veranstaltungen/Proben hintereinander im gleichen Gebäude statt, sind diese so zu terminieren, dass zeitlich kein Kontakt entstehen kann. Zudem ist eine verlängerte Lüftungspause von mindestens 15 Min. vorzunehmen.

 

Instrumentalensembles:

Für Instrumentalensembles gelten die gleichen Abstandsregeln (Streicher 2m radial, Bläser besser 3m radial). Querflöten sollten aufgrund der erhöhten Aerosolkonzentration in der vorderen Reihe positioniert werden.

 

Desinfektion von Tasteninstrumenten:

Die Tastatur von Probeinstrumenten muss nach der Probe desinfiziert werden. Damit das Instrument keinen Schaden nimmt, erfolgt diese nicht mit Desinfektionsmittel, sondern ausschließlich mit einem mit Wasser oder milder Seifenlauge (3 Spritzer Spülmittel auf 0,5l Wasser) angefeuchteten Tuch.

 

D. Konzerte und Kulturveranstaltungen

Inzidenzstufe III (Inzidenzwert über 50)

Kulturveranstaltungen sind im Freien bis zu 500 Besuchern/innen, in geschlossenen Räumen bis zu 250 Personen möglich, sofern die Rückverfolgbarkeit, Lüftungsvorgaben, Einhaltung des Mindestabstandes und ein jeweiliger Corona-Negativtest sichergestellt ist.

Inzidenzstufe II (Inzidenzwert zwischen 35 und 50)

Kulturveranstaltungen sind im Freien und geschlossenen Räumen bis zu 500 Besuchern/innen möglich, sofern die Rückverfolgbarkeit, Einhaltung des Mindestabstandes und ein jeweiliger Corona-Negativtest sichergestellt ist.

Inzidenzstufe I (Inzidenzwert unter 35)

Kulturveranstaltungen sind im Freien und geschlossenen Räumen bis zu 1000 Besuchern/innen möglich, sofern die Rückverfolgbarkeit, Einhaltung des Mindestabstandes und ein jeweiliger Corona-Negativtest sichergestellt ist.