Informationen aus der Region Düren

Newsletter des Regionalteams Düren

in Kooperation mit dem Büro der Regionen Düren und Eifel


 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der September ist "Schöpfungszeit", eine Zeit, in der Christinnen und Christen in besonderer Weise aufgerufen sind, ihrer Dankbarkeit für und ihrer Sorge um die Schöpfung Ausdruck zu verleihen. Lesen Sie in unserem Newsletter, was es mit dem "Klimaläuten" auf sich hat und wie Religionen gemeinsam für die Schöpfung beten.

Und: Leiten Sie unseren Newsletter gerne an Interessierte weiter!

Hans Doncks ganz persönlich

Pfarrer Hans Doncks

Name: Doncks, Hans

Beruf: Priester

Alter: 75

Familienstand: ledig

Welchen Traumberuf hatten Sie als Kind?
Polizist

Was ist das Besondere an Ihrer Arbeit?
Die Menschen. Immer wieder die Menschen. Ich möchte für die Menschen in allen Lebenslagen da sein. Ich hoffe, dass haben sie während meiner fast 50-jährigen Dienstzeit gespürt.

Welches Buch sollte jeder einmal gelesen haben?
Jeder sollte sich in der Heiligen Schrift auskennen. Nicht nur Christen, das geht über alle Religionen hinaus. 

Welcher Film hat Sie zuletzt zum Lachen oder zum Weinen gebracht?
Oh, das ist schon lange her. "Doktor Schiwago" hat mich zumindest sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal im Kino gewesen bin. 

An welchem Ort können Sie die Seele baumeln lassen?
Für mich sind Besuche in der Natur sehr wichtig. Von meinem Haus aus bin ich in fünf Minuten im Wald. Ich wandere gerne über den Waldweg an Heimbach vorbei, da hab ich einen wunderbaren Blick. Und natürlich eignet sich für mich die Kirche zum ‘Seele baumeln lassen’, zu allen Tages- und Nachtzeiten (lacht): Mittlerweile komme ich auch mit der Alarmanlage zurecht.

Welche Persönlichkeit hat Sie am meisten beeinflusst/beeindruckt?
Ich hatte das große Glück, Klaus Hemmerle schon sehr früh kennenzulernen. Das war während meines Theologiestudiums in Freiburg. Wenn wir uns dann später trafen, kamen wir immer wieder auf die Freiburger Zeit zu sprechen. 

Wo begegnen Sie Gott im Alltag?
Jeden Tag während der Messe, in meinen Mitmenschen.

Pfarrer Hans Doncks

Besinnungstag in der Region Düren

Engel

Herzliche Einladung an alle zum Besinnungstag in der Region Düren am 12. Oktober 2019
von 10 Uhr bis 17 Uhr
ins Franziskanerkloster in Vossenack, Franziskusweg 1.

Den Tag stellen wir unter das Thema: Wofür wir stehen und was uns eint

Wir wollen den Tag damit verbringen, gemeinsam

… zur Ruhe zu kommen und aufzutanken,

… miteinander ins Gespräch zu kommen,

… Gottes Nähe zu suchen und

... Gemeinschaft im Glauben zu erleben.

Ein Kostenbeitrag fällt für Sie nicht an. Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 30. September im Büro der Regionen, Tel. 02421 280220 oder per Mail unter bistumsregion-dueren-eifel@bistum-aachen.de an.

Klimasynode von unten

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Die Amazonassynode der katholischen Bischöfe, die im Oktober in Rom stattfinden wird, bringt die soziale und die ökologische Frage in Amazonien zusammen. Dies ist ein guter Anlass, die inhaltlichen Anliegen zu regionalisieren und damit die Amazonassynode zu uns zu holen.

Besonders geeignet ist dafür das Rheinische Braunkohlerevier, wo sich ähnlich wie im Amazonasgebiet die Auseinandersetzung um ökologische Zerstörung und deren soziale Folgen im Moment dramatisch zuspitzt. Auch hier stehen ChristInnen mitten in den Konflikten und Auseinandersetzungen und fragen sich, wie die Kirche sich positionieren kann und wie ChristInnen sich organisieren können. Alle engagierten ChristInnen, Aktive aus der Klimabewegung und Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Klimasynode von unten im Rheinischen Braunkohlerevier teilzunehmen!

Religionen beteten gemeinsam für die Schöpfung

Interreligiöses Gebet

Eine Hand voll Erde ... schau sie dir an ... Gott sprach einst es werde ... denke daran“, lautete eine Liedzeile, die am Sonntag von Menschen unterschiedlicher Religionen gemeinsam gesungen wurde. Mit Blick auf den Hambacher Wald versammelten sich bei schönstem Wetter gläubige Menschen in Buir, um gemeinsam für den Natur-, Umwelt- und Tierschutz zu beten. Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatte der Dürener Katholikenrat. Dessen Vorsitzende, Irene Mörsch, freute sich, dass so viele Menschen unterschiedlichster Glaubensrichtungen dieser Einladung gefolgt waren.

So zum Beispiel Dr. Muhammed Akdag, der von der „äußeren und der inneren Reinheit“ erzählte, die im Koran verankert sei, und aus der sich eine Verpflichtung zum Erhalt der Umwelt ableiten lasse. Nachhaltigkeit sei wichtig, sagte Akdag: „Pflanze einen Baum, selbst in der letzten Stunde vor deinem Tod.“ Und auch Büsra Yildiz von der islamischen Umweltschutzorganisation „Nour Energy“ wies auf die Verpflichtung nicht nur der Muslime zum Erhalt der Schöpfung hin und resümierte: „Und hier, in diesem wunderschönen Wald haben wir die Gelegenheit, Gott zu zeigen, dass wir verstanden haben ... dass wir den Schutz dieses Waldes als Gottesdienst verstehen.“

Die Umwelt zu schützen ist eine Aufgabe, die sich aus diversen Schriften ableiten lässt. Für den Katholikenrat selbst trug Gudrun Zentis die „Geschichte der Entstehung von Himmel und Erde“ aus der Bibel vor und endete mit den Worten: Er übertrug dem Menschen „die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen“. Diese Aufgabe haben sich Charlotte, Lena und Jason von der Sekundarschule Jülich auf ihre Fahnen geschrieben. Und so erzählten sie, ein Gebot laute „Du sollst nicht stehlen“: „Aber wir stehlen den Tieren ihren Lebensraum.“ Und mit dem „Gebet für unsere Erde“ stimmte Pfarrer Hans-Otto von Danwitz einen Passus aus der Enzyklika 'Laudato Si' von Papst Franziskus an, geprägt von der 'Sorge um das gemeinsame Haus'.

Versammelt hatten sich die Gläubigen um zwei Tapas, von Bewohnern der Fidschi-Inseln, eigens für den Hambacher Wald gestaltete Denkmale. Kathleen Battke von der Zen-Peacemaker-Gemeinschaft lud alle Anwesenden zu einer Gehmeditation ein und empfahl, dabei einen wohlwollenden Blick auf den schutzbedürftigen Wald zu richten. Und die Bahai-Gemeinschaft zitierte aus ihren Schriften, in denen der Tierschutz eine große Rolle spielt. Gastgeberin Irene Mörsch zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden. Dem schloss sich dann auch Dr. Carrie Dohe an, die für die Interreligiöse Naturschutzwoche in Köln verantwortlich und froh ist, „dass auch hier an diesem legendären Wald gebetet wird“.

Interreligiöses Gebet

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Schicken Sie uns gerne Ihrer Terminankündigungen, die für die ganze Region von Interesse sind, und Neuigkeiten aus Ihrem regionalen Zuständigkeitsbereich. Redaktionsschluss für den nächsten Newsletter ist der 24. September 2019. Das Redaktionsteam behält sich vor, eingereichte Texte zu bearbeiten.