Rundbrief der Frauenseelsorge in der Region Eifel

Ostern 2022

Schmetterlinge (c) cc
Schmetterlinge
Datum:
Di. 19. Apr. 2022
Von:
Ida Prinz-Hochgürtel

Schritte mit Gott 

Gott begegnen in der Natur, im Gespräch, im Gebet, in der Stille… 

Vom Zauber der (heiligen) Frauen in unserer Nähe

Für Kurzentschlossene: 
Am Mittwoch, dem 20. April 2022 startet wieder die Pilgerreihe „Schritte mit Gott“. Die Abendwanderung mit spirituellen Impulsen, Gebeten und Liedern befasst sich in diesem Jahr mit dem „Zauber der (heiligen) Frauen in unserer Nähe“. Die heilige Agnes in Mechernich-Bleibuir macht den Anfang. Sie und andere bedeutsamen Frauen, die als Heilige in der Kirche verehrt werden, haben ihre Selbstbestimmtheit mit dem Leben bezahlt.

Treffpunkt ist um 18.30 Uhr die Kirche St. Agnes in Bleibuir. Dauer ca. 2,5 Stunden. Wir gehen bei jedem Wetter, außer bei Gewitter und Sturm. Anmeldung bitte bis spätestens Dienstagmittag, 19.4.22.

Weitere Termine: 

Donnerstag, 12. Mai 22, 18.30 Uhr
St. Anna, Hellenthal

Dienstag, 14. Juni 22, 18.30 Uhr
St. Barbara, Kall-Krekel

Montag, 11. Juli 22, 18.30 Uhr
Simmerath - Konzen Hexentanzplatz

Dienstag, 16. Aug. 22, 18.30 Uhr
St. Margareta, Blankenheim Reetz
-Gemeinsam mit einer Kollegin und Frauen aus Reetz -

Dauer ca. 2,5 Stunde
Info u. Anmeldung bis 3 Arbeitstage vor dem Termin
5 – 15 Teilnehmerinnen

Start jeweils an der Kirche bzw. in Simmerath, Ecke Kalverscheider Gasse - Lindenstraße

Hut auf – Wenn das Leben Flügel bekommt

Hut auf (c) Francesco Nigro auf Pixabay
Hut auf

Gerade das reife Lebensalter bietet ungeahnte Freiheiten und Chancen
Ausstellung mit Fotos und Zitaten – zum Entdecken und sich Anregenlassen – nicht nur für das reife Alter

Pfarrkirche St. Anna, Hellenthal, Kölner Str. 23
12. Mai bis 2. Juni 2022
dienstags bis sonntags, 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr, außer während der Gottesdienste

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am
Sonntag, 15. Mai 2022, 15.00 Uhr, mit Musik und anschl. Gelegenheit zum Schauen und sich Austauschen

Veranstaltung gemeinsam mit dem Pfarreirat der Pfarrgemeinde St. Anna, Hellenthal, Wanderausstellung der Altenseelsorge Region Aachen-Stadt

Fahrt zur Ausstellung

„Was ich anhatte…“ Schuld ist nicht das Opfer! 

Eine Ausstellung zu sexualisierter Gewalt vom 09. Mai bis 20. Mai 2022

Am Freitag, 13. Mai 22, fahre ich um 9.00 Uhr von Schleiden aus los und freue mich, wenn weitere Frauen dann Zeit haben und mitfahren oder direkt in‘s Kreishaus fahren.
9.00 Uhr, Schleiden, Parkplatz Driesch (für Fahrgemeinschaften) oder 
10.00 Uhr im Foyer des Kreishauses, Jülicher Ring 32, 53879 Euskirchen

nach der Ausstellung ist Gelegenheit zum Austausch (im hinteren Bereich des Foyers)

Öffnungszeiten: Mo. – Do. 8:30 bis 15:30 Uhr, Fr. 8:30 bis 12:30 Uhr und Sa. 8:30 bis 11:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Da die Ausstellung öffentlich ist, ist keine Anmeldung erforderlich.

Taizé-Gebet mit Impulsen zu Pfingsten

Taizé (c) Bild: Jim Wanderscheid In: Pfarrbriefservice.de
Taizé

Mittwoch, 31.5.2022, 20.00 Uhr Kirche St. Wendelin, Mechernich-Eiserfey
Gemeinsam mit Frauen aus der GdG Mechernich

 

Zum Vormerken:

Frauenpilgertag gemeinsam mit Frauen aus der Region Düren

Rursee (c) Ida Prinz-Hochgürtel
Rursee

Freitag, 29. JULI 2022 (anderer Termin als im Flyer!), später Nachmittag/Abend 
Näheres dazu in Kürze

Frauentag im Bistum Aachen

Maria von Magdala: aufstehen - einstehen – vorstehen 

Die acht Frauenseelsorgerinnen des Bistums Aachen laden gemeinsam mit dem kfd Diözesanverband herzlich ein!

Samstag, 10. September 2022, 12.00 – 18.00 Uhr
Gemeindezentrum St. Nikolaus, 47829 Krefeld

Mit Schwester Jordana Schmidt OP, Dominikanerin und Erziehungsleiterin im Bethanien Kinderdorf Schwalmtal-Waldniel; „Wort zum Sonntag“-Sprecherin sowie verschiedenen Workshops, Austausch, Imbiss und Abendgebet

Andere Zeiten (c) Andere Zeiten
Andere Zeiten

Und sonst:

Am Dienstag, 28.06.2022, wird um 18.00 Uhr in Schleiden der Urlaubsgottesdienst mit dem Team des ökumenischen Vereins Andere Zeiten e.V. aus Hamburg auf der Wiese am „Labyrinth“ unterhalb der Schlosskirche gefeiert. Das Team „Meditationsweg Schlei-den“ der katholischen Pfarrgemeinde in Schleiden hat den Gottesdienst in die Region geholt, beteiligt ist auch die evangelische Kirche im Schleidener Tal.

Danach möchten die beiden Teams mit allen Mitfeiernden zusammensitzen und gemein-sam picknicken. Dazu wäre es schön, wenn jede/r vielleicht einen Campingstuhl oder eine Decke und ein kleines Picknick für sich mitbringen würde. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Schlosskirche statt. 

Ukraine (c) Bistum Osnabrück
Ukraine

Einen Hinweis, wie wir auf indirekte Weise den Menschen in der Ukraine helfen können, fand ich bei Andrea Schwarz: Nämlich nur mit 100 km/h über die Autobahn zu fahren. Ich versuche es seit ein paar Tagen und ich muss sagen, 110 km/h gelingt mir schon ganz gut. Außerdem leiste ich so einen kleinen Beitrag für den Umweltschutz…

In diesem Sommer beschäftigt sich die Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen – die Veranstaltungen der Akademie sind für alle Menschen offen, unabhängig vom Schulabschluss – mit den strukturellen Ursachen von sozialer Ungleichheit und Diskriminierung. Somit auch mit Themen, die besonders Frauen betreffen, wie z.B. mit Sorgearbeit, Arbeit in der globalen Textilindustrie, strukturell bedingter Gewalt gegen Frauen usf.

mehr Infos

Beeindruckt hat mich ein Buch, das mir eine Nachbarin ausgeliehen hat: 

Maria Barbal, Wie ein Stein im Geröll

Das schon 1985 erstmals erschienene Buch beschreibt das bescheidene Leben einer Frau in den katalanischen Pyrenäen. Als dreizehnjähriges Mädchen wird Conxa von ihren armen, als Bauern lebenden Eltern zur kinderlosen Tante gebracht. Auch bei der Tante ist viel Arbeit. Niemand in der Familie spricht über seine Gefühle, Hauptsache alle sind mit dem Nötigsten versorgt. Sie darf ihre große Liebe heiraten: Jaume. Doch der Krieg des Francoregimes gegen die zaghaften Anfänge der Demokratie in Spanien zu Beginn der 30er Jahre bringt die tödliche und unterdrückende Gewalt der Diktatur auch in diese abgelegene Region. 

Das Leben dieser Frau, in einer sich unvorstellbar verändernden Welt vor knapp 100 Jahren und ihre Liebe zu Jaume, ihren Kindern, zu Tante, Onkel und ihren Eltern würdigt Maria Brabal in liebevoller schlichter Sprache. Form und Inhalt bilden auf wunderbare Weise eine Einheit.

Fotos: Jan Wanderscheid/Pfarrbriefservice, Andere Zeiten e.V., Pixabay