Was bleibt von der Hoffnung?

Ausstellung in Aachener Citykirche zeigt Momentaufnahmen aus Kolumbien zur Situation indigener Völker nach dem Friedensschluss

Tolima (c) Benedikt Ernst
Tolima
Mo 24. Jun 2019
Monika Herkens

Zwei Wochen lang hat der Kölner Fotograf Benedikt Ernst im November 2018 die Organisation  Fundación Universal Colombia, Aachener Friedenspreisträger 2018. bei ihrer Menschenrechts- und Friedensarbeit mit indigenen Gruppen in Kolumbien begleitet. Dabei besuchte er auch Lager zur Wiedereingliederung ehemaliger Farc-Rebellen.

Die so entstandenen Schwarz-Weiß-Fotografien sind Momentaufnahmen, die die Lebenssituation der indigenen Völker in Kolumbien wenige Jahre nach dem Friedensvertrag beleuchten. Welchen Herausforderungen stehen sie in Zeiten von Gewalt, Klimaveränderung und Marginalisierung gegenüber? Und wie gestaltet sich der Frieden mit den Ex-Guerilleros?

Ernst präsentiert seine Arbeiten bei einer Ausstellung, die am Sonntag, 16. Juni, um 19 Uhr in der Citykirche St. Nikolaus an der Großkölnstraße in Aachen eröffnet wird und dann dort bis zum 30. Juni sehen ist. Am 16. Juni um 19 Uhr findet die Eröffnung der Ausstellung statt, bei der auch Jaime Bernal und Siobhan McGee von Concern Universal anwesend sein werden.

Zudem werden zwei öffentliche Führungen angeboten: am 19. Juni um 19 Uhr zur „Situation der Indigenen in Kolumbien“ und am 25. Juni um 19 Uhr zum Thema „Drei Jahre Friedensvertrag mit der FARC – was bleibt von der Hoffnung?“

Die Ausstellung wird unterstützt von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und dem Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen.