Corona - Infos zur Kirchenmusik - 11. April 2022

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Datum:
Mo. 11. Apr. 2022
Von:
Fachbereich Kirchenmusik

Aktuelles zum Gemeinde- und Chorgesang (Stand: 11.04.2022)

Die (Erz-)Bistümer des Landes NRW haben mit der Staatskanzlei Grundregeln für die Gottesdienste ab dem 3. April 2022 abgesprochen, die mindestens einzuhalten sind. Die Kirchengemeinden können zudem im Rahmen ihres Hausrechts die Empfehlungen auch verbindlich vorgeben und zum Beispiel das Tragen einer medizinischen Maske im Gottesdienst vorschreiben oder aber bei besonderen Gottesdiensten (Trauungen, Erstkommunionfeiern etc.) Zugangsbeschränkungen (3G-Regel) anordnen, um dadurch den weiterhin empfohlenen Mindestabstand verringern zu können.

Gemeindegesang:

Die Maskenpflicht in Innenräumen, und damit auch in Kirchen- und Gottesdiensträumen, entfällt zwar nach den staatlichen Regeln. Gleichwohl wird aber das Tragen der Maske beim Gemeindegesang und das Einhalten eines Mindestabstandes vom Fachbereich Kirchenmusik auch weiterhin empfohlen.

 

Chor- und Instrumentalgruppen, Proben und Auftritte:

Für Chor- und Instrumentalproben sowie Auftritte sollte die 3 G Regel weiterhin im Sinne der gegenseitigen Fürsorge und des Eigenschutzes der TeilnehmerInnen angewandt werden.

Chor- und Instrumentalproben sowie Auftritte können ohne Maske stattfinden. Mindestabstände sind einzuhalten.

Empfohlen werden weiterhin folgende Abstände:

  • 1,5 - 2 m zwischen den Mitgliedern der Chor- und Instrumentalgruppen

  • 2 m zum/zur Leiter/in der Gruppe

  • 4 m zur Gemeinde

Für alle Mitglieder der Chor- und Instrumentalgruppen wird zudem eine freiwillige Selbsttestung empfohlen. Auf das Testungskonzept des ACV wird ausdrücklich hingewiesen:

https://www.acv-deutschland.de/aktuelles/acv-teststrategie.

Empfohlene Sicherheits- und Hygienemaßnahmen für Chor- und Instrumentalgruppen:

  • Beim Betreten und Verlassen des Proben-/Kirchenraumes sowie in den Probenpausen sollte auch weiterhin der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 m und die Verwendung des Mund-Nasenschutzes eingehalten werden.

  • Es empfiehlt sich eine versetzte Sitzordnung (Schachbrettmuster).

  • Es sollte nach Möglichkeit in größeren und höheren Räumen geprobt werden.

  • In Räumen mit bestehenden Umluftsystemen/Heizungen ist darauf zu achten, dass diese vor Beginn der Probe ausgeschaltet werden. Räume mit einer maschinellen Lüftung (durch Außenluft) sind zu bevorzugen.

  • Die Probenlänge sollte maximal auf 90 Minuten inklusive Pausen begrenzt werden. Spätestens alle 30 Minuten sollte die Probe durch eine Stoßlüftung (gegenüberliegende Fenster bzw. Türen) des Raums für mindestens 5 Min. unterbrochen werden.

  • Unabhängig davon empfiehlt sich für den Probenbetrieb auch die Verwendung einer CO2-Ampel bzw. die App „CO2-Timer“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, die einen möglichen kritischen CO2-Gehalt anzeigen kann.

  • Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes außerhalb von Probephasen in geschlossenen Räumen wird weiterhin empfohlen.

  • Noten sind personenbezogen zu verwenden.

  • Die allgemein üblichen Kontakt- und Hygieneregeln (kein Körperkontakt, Husten- und Niesetikette, Handdesinfektion, Quarantäneregeln etc.) werden im Sinne einer gegenseitigen Rücksichtnahme als bekannt und akzeptiert vorausgesetzt.

  • Personen mit Krankheitssymptomen nehmen im Sinne der gegenseitigen Fürsorge an der Probe/dem Auftritt nicht teil.

Finden mehrere Veranstaltungen/Proben hintereinander im gleichen Gebäude statt, sind diese so zu terminieren, dass zeitlich kein Kontakt entstehen kann. Zudem ist eine verlängerte Lüftungspause von mindestens 15 Min. vorzunehmen.

Die Verantwortung für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln bei der jeweiligen Gemeinschaftsaktivität liegt stets beim Veranstalter.

https://www.bistum-aachen.de/Glaube/Liturgie/Kirchenmusik-im-Bistum-Aachen/index.html