Corona - Infos zur Kirchenmusik - 1. Oktober 2021

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Datum:
Do. 30. Sep. 2021
Von:
Fachbereich Kirchenmusik

Aktuelles zum Gemeinde- und Chorgesang (gültig ab 1. Oktober 2021)

Die Corona-Schutz-Verordnung (CoronaSchVO)  des Landes NRW hat einen neuen Aufbau. Unterschieden wird nur noch eine Inzidenz über oder unter 35. Liegt der landesweite Inzidenzwert über 35, gelten die strengeren Regeln (insbesondere 3G-Regelung) landesweit. Liegt die landesweite Inzidenz unter 35, gelten die strengen Regeln nur noch in den Kreisen, in denen die Inzidenz über 35 liegt.


Gemeindegesang:

  • Der Gemeindegesang ist unabhängig von der Inzidenz auch in Innenräumen möglich. Es muss eine medizinische Maske getragen werden, der Abstand von 1,5 m zu fremden Personen/ Haushalten ist einzuhalten.
  • Eine medizinische Maske ist in Innenräumen zu tragen, also auch in den Kirchen (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaSchVO). Die Maske ist während des gesamten Gottesdienstes zu tragen. Im Freien wird das Tragen einer Maske empfohlen, aber nicht mehr vorgeschrieben (§ 2 Abs. 1 S. 3 CoronaSchVO)

 

Chorproben/Auftritte:

  • Ein Abstand von 1,5 m - 2 m wird auch für die Chöre empfohlen.
    Auf die Maske darf beim gemeinsamen Singen nur dann verzichtet werden, wenn nur immunisierte oder getestete Personen teilnehmen, wobei für getestete Personen ein ein höchstens 48 Stunden zurückliegender PCR-Test oder ein höchstens sechs Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest (ein Selbsttest ist nicht ausreichend) erforderlich ist (§ 3 Abs. 2 Nr. 13 CoronaSchVO). Alle Chöre oder Gesangsgruppen müssen daher bei allen Proben und Aufführungen in Gottesdiensten oder Konzerten immunisiert sein oder einen höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Test bzw. einen höchstens sechs Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltest vorweisen, wenn ohne Maske gesungen werden soll.  Dies gilt nicht für Kinder- und Jugendchöre, da schulpflichtige Kinder und Jugendliche außerhalb der Ferienzeiten vom 11. bis 24. Oktober 2021 aufgrund ihrer Teilnahme an den Schultestungen als getestete Personen gelten (§ 2 Abs. 8 Satz 3 und 4).
  • In Gottesdiensten dürfen die Chöre ohne Maske singen. Beteiligt sich ein Chor am Gemeindegesang, gilt die allgemeine Maskenpflicht.

 

Sicherheits- und Hygienemaßnahmen für Chor- und Instrumentalgruppen:

  • Beim Betreten und Verlassen des Proben-/Kirchenraumes sowie in den Probenpausen ist der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von 1,50m und die Verwendung des Mund-Nasenschutzes einzuhalten.
  • Es empfiehlt sich eine versetzte Sitzordnung (Schachbrettmuster).
  • Es sollte nach Möglichkeit in größeren und höheren Räumen geprobt werden.
  • In Räumen mit bestehenden Umluftsystemen/Heizungen ist darauf zu achten, dass diese vor Beginn der Probe ausgeschaltet werden. Räume mit einer maschinellen Lüftung (durch Außenluft) sind zu bevorzugen.
  • Die Probenlänge sollte maximal auf 90 Minuten inklusive Pausen begrenzt werden. Spätestens alle 30 Minuten sollte die Probe durch eine Stoßlüftung (gegenüberliegende Fenster bzw. Türen) des Raums für mindestens 5 Min. unterbrochen werden.
  • Unabhängig davon empfiehlt sich für den Probenbetrieb auch die Verwendung einer CO2-Ampel bzw. die App „CO2-Timer“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, die einen möglichen kritischen CO2-Gehalt anzeigen kann.
  • Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes außerhalb von Probephasen ist in geschlossenen Räumen zu beachten.
  • Noten sind personenbezogen zu verwenden.
  • Die allgemein üblichen Kontakt- und Hygieneregeln (kein Körperkontakt, Husten- und Niesetikette, Handdesinfektion, Quarantäneregeln etc.) werden im Sinne einer gegenseitigen Rücksichtnahme als bekannt und akzeptiert vorausgesetzt.
  • Personen mit Krankheitssymptomen nehmen im Sinne der gegenseitigen Fürsorge an der Probe/dem Auftritt nicht teil.
  • Finden mehrere Veranstaltungen/Proben hintereinander im gleichen Gebäude statt, sind diese so zu terminieren, dass zeitlich kein Kontakt entstehen kann. Zudem ist eine verlängerte Lüftungspause von mindestens 15 Min. vorzunehmen.

Veranstaltungen:

Grundsätzlich sind die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, insbesondere die des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Coronaschutzverordnung (1. Oktober 2021 - 29. Oktober 2021)

und der jeweiligen Kommune oder des Kreises zu beachten.

Ganz besonders weisen wir darauf hin:

  • Bei allen Aktivitäten sind Abstandsregeln zwingend vorzusehen und einzuhalten sowie  Hygienemaßnahmen zu konzipieren und zu ergreifen.
  • Nach wie vor sollen vorrangig Onlineformate die Präsenzveranstaltungen ersetzen.
  • Die Lage kann sich jederzeit, auch kurzfristig, ändern. Es kann daher der Fall eintreten, dass Aktivitäten, obwohl seit längerem geplant, plötzlich nicht mehr stattfinden können.