FAQ Veranstaltungen

Stand: ab 13.11.2020

Grundsätzlich sind die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, insbesondere die des Landes Nordrhein-Westfalen (https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie) und der jeweiligen Kommune oder des Kreises zu beachten.  

Ganz besonders weisen wir darauf hin:

  • Bei allen Aktivitäten sind Abstandsregeln zwingend vorzusehen und einzuhalten sowie  Hygienemaßnahmen zu konzipieren und zu ergreifen.
  • Nach wie vor sollen vorrangig Onlineformate die Präsenzveranstaltungen ersetzen.
  • Die Lage kann sich jederzeit, auch kurzfristig, ändern. Es kann daher der Fall eintreten, dass Aktivitäten, obwohl seit längerem geplant, plötzlich nicht mehr stattfinden können.

 Diese Aspekte werden in der nachfolgenden FAQ nicht mehr eigens erwähnt, finden aber stets Anwendung. Die Verantwortung für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln bei der jeweiligen Gemeinschaftsaktivität liegt stets beim Veranstalter.

Das Bistum Aachen hat Arbeitsschutzstandards für die Corona-Zeit erlassen. Die Arbeitsschutzstandards sind hier veröffentlicht. 

Einrichtungen des Bistums Aachen, die ihrer Arbeitsstruktur nach anders aufgestellt sind (z.B. mit Publikumsverkehr), verfügen über eigene Hygienestandards. Diese sind auf ihrer jeweils eigenen Homepage veröffentlicht.

Unter Beachtung der Regelungen der §§ 2-4a CoronaSchVO (Mindestabstand, Alltagsmaske, Hygiene- und Infektionsschutz, Rückverfolgbarkeit) sind ausbildungs- und berufsbezogene Aus- und Weiterbildungsangebote, Integrationsangebote und Prüfungen von Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit (z.B. KOT) (..) sowie sonstigen kirchlichen oder privaten Einrichtungen und Organisationen gemäß § 7 CoronaSchVO zulässig.

Untersagt sind andere Bildungsangebote wie Sportangebote der Bildungsträger sowie Freizeitangebote wie Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche.

Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe bleiben geöffnet, die zulässige Gruppengröße beträgt max. 10 Personen. Die Öffnung der Jugendeinrichtungen (Offene Jugendeinrichtungen und mobile aufsuchende Arbeit) ist für Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW grundsätzlich zulässig, die Gruppengröße von max. 10 Personen sollte nicht überschritten werden, die Regelungen nach §§ 2-4a sind zu beachten.

 Für Glaubens- oder Seelsorgegespräche in Gruppen gilt:

  1. Abstands- und Hygieneregelungen
    Auch bei diesen  Zusammenkünften werden - ggf. unter Berücksichtigung spezieller regionaler Anforderungen – die üblichen Abstands- und Hygieneregelungen beachtet.
  2. Bedeckung von Mund und Nase
    Ab einer 7-Tages-Inzidenz über 35 tragen die Teilnehmer auch bei sonstigen seelsorglichen Zusammenkünften eine Mund-Nase-Bedeckung.
  3. Begrenzung der Teilnehmerzahl
    Sofern nach vorheriger Prüfung alternativer Formen eine Zusammenkunft in Präsenz stattfinden soll, wird die Teilnehmerzahl von 20 Personen nicht überschritten.
  4. Lüftung
    Für eine gründliche Lüftung – auch während der Zusammenkünfte – wird Sorge getragen.
  5. Rückverfolgbarkeit
    Die Rückverfolgbarkeit wird gesichert.

Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereine (also insbesondere Kirchenvorstand, Kirchengemeindeverband, GdG-Rat etc.) 

  •  mit bis zu 20 Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenzen  durchgeführt werden können oder
  •  mit max. 250 Personen in geschlossenen Räumen bzw. max. 500 Personen unter  freiem Himmel (nur nach behördlicher Zulassung und aus triftigem Grund)

sind gemäß 13 Abs. 1 Nr. 3 der CoronaSchVO erlaubt.

Gremiensitzungen von Vereinen, Pfarreien usw. sind daher unter Berücksichtigung der vorstehenden Angaben zulässig . Ein Gremium ist ein verfasstes Organ, das aufgrund von Satzung oder Verordnung vorgesehen ist. Beispiele sind: Vereinsvorstandssitzung, Mitgliederversammlung, GdG-Ratssitzung, Kirchenvorstandssitzung, Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit, usw. 

Auf die mit Wirkung zum 1.November 2020 in Kraft getretene Geschäftsanweisung zur befristeten Einführung virtueller Sitzungsformate für die Verwaltung des Vermögens in den Kirchengemeinden, Kirchengemeindeverbänden und Gemeindeverbänden des Bistums Aachen wird ausdrücklich hingewiesen.

Für die Offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit und Jugendbildungsangebote im Bereich der Ministranten/innen-Arbeit gelten die entsprechenden Bestimmungen:

https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2020/11/Corona-Erlaeuterungserlass-Jugendbildung-MKFFI-02.11.2020.pdf

Diese Angebote sind somit unter Einhaltung nachfolgender Regelungen der aktuellen CoronaSchVO erlaubt:

  1. Der Abstand von 1,50 m zwischen den Teilnehmern/innen muss eingehalten werden (§ 2 (2.5).
  2. Ein Mund/Nasen-Schutz muss von jeder anwesenden Person getragen werden (§ 3 (2).
  3. Die Gruppengröße darf nicht mehr als 10 Personen inkl. Mitarbeitern/innen betragen (§ 7 (1a).
  4. Es muss die einfache Rückverfolgbarkeit gewährleistet werden (§ 4a (1 und 2).

Auf die bekannten Verpflichtungen zum Hygienekonzept und der Klärung der Verantwortlichkeiten bei Nutzung durch Fremdnutzer/innen sei hingewiesen.

Interne Veranstaltungen aus beruflichen und dienstlichen Gründen sind unter den entsprechenden Bedingungen erlaubt.

Für katechetische Angebote gilt:

  1. Abstands- und Hygieneregelungen
    Auch bei diesen  Zusammenkünften werden – ggf. unter Berücksichtigung spezieller regionaler Anforderungen – die üblichen Abstands- und Hygieneregelungen beachtet. 
  2. Bedeckung von Mund und Nase
    Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 tragen die Teilnehmer auch bei sonstigen seelsorglichen Zusammenkünften eine Mund-Nase-Bedeckung.
  3. Begrenzung der Teilnehmerzahl
    Sofern nach vorheriger Prüfung alternativer Formen eine Zusammenkunft in Präsenz stattfinden soll, wird die Teilnehmerzahl von 20 Personen nicht überschritten.
  4. Lüftung
    Für eine gründliche Lüftung – auch während der Zusammenkünfte – wird Sorge getragen.
  5. Rückverfolgbarkeit
    Die Rückverfolgbarkeit wird gesichert.

Konzerte und Aufführungen sind unzulässig. Nur der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb ist weiterhin zulässig.

Für jede Zusammenkunft im geschlossenen Raum (Gremiensitzung, Bildungsangebot etc.), sind Namenslisten zur Rückverfolgbarkeit von Kontakten zu erstellen. Ein Musterformular finden Sie hier. Das ausgefüllte Kontaktdatenformular muss vier Wochen lang aufbewahrt werden. Es ist sicher vor unbefugtem Zugriff zu verschließen (z.B. Safe, abschließ­barer Schrank mit eingeschränktem Schlüsselzugang) und nach Ablauf der Frist so zu vernichten, dass die Kontaktdaten nicht mehr lesbar sind (Schredder, Datentonne). 

Zusätzlich kann eine Platzierungsliste (Sitzplan) geführt werden, die die festen Sitzplätze für die jeweilige Veranstaltung dokumentiert und zusammen mit der Kontaktdatenliste eine Rückverfolg­barkeit der Kontakte eines Infizierten ermöglicht.

Selbsthilfegruppen als Teil des Systems der Gesundheitsvor- bzw. -nachsorge dürfen stattfinden.

Die Vermietung von Räumen, z.B. von Pfarrräumen, ist für erlaubte Veranstaltungen generell zulässig: z.B. Gremiensitzungen.

Für die Arbeit der Kinder- und Jugendgruppen: siehe Gruppentreffen.

Bei der Nutzung von Pfarrräumen in Eigennutzung durch die Gemeinde ist ein Hygienekonzept notwendig, das der Kirchenvorstand beschließt. Hinweise zur Erstellung eines Hygienekonzeptes finden Sie hier. Bei einer Fremdnutzung liegt die Verantwortung beim Veranstalter, wenn dies ausdrücklich vereinbart wird. Es ist daher zu empfehlen, dass eine schriftliche Vereinbarung (Mietvertrag) mit dem Veranstalter getroffen wird, in der auf die einzuhaltenden behördlichen Vorgaben hingewiesen wird.