FAQ Veranstaltungen

Stand: ab 10.01.21

Grundsätzlich sind die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, insbesondere die des Landes Nordrhein-Westfalen (https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie) und der jeweiligen Kommune oder des Kreises zu beachten. Die Kommunen können bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 zusätzliche Schutzmaßnahmen anordnen, die über die CoronaSchVO hinausgehen bzw. bei einem Wert von unter 50 Reduzierungen vornehmen.

Ganz besonders weisen wir darauf hin:

  • Bei allen Aktivitäten sind Abstandsregeln zwingend vorzusehen und einzuhalten sowie  Hygienemaßnahmen zu konzipieren und zu ergreifen.
  • Nach wie vor sollen vorrangig Onlineformate die Präsenzveranstaltungen ersetzen.
  • Die Lage kann sich jederzeit, auch kurzfristig, ändern. Es kann daher der Fall eintreten, dass Aktivitäten, obwohl seit längerem geplant, plötzlich nicht mehr stattfinden können.

 Diese Aspekte werden in der nachfolgenden FAQ nicht mehr eigens erwähnt, finden aber stets Anwendung. Die Verantwortung für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln bei der jeweiligen Gemeinschaftsaktivität liegt stets beim Veranstalter.

Das Bistum Aachen hat Arbeitsschutzstandards für die Corona-Zeit erlassen. Die Arbeitsschutzstandards sind hier veröffentlicht. 

Einrichtungen des Bistums Aachen, die ihrer Arbeitsstruktur nach anders aufgestellt sind (z.B. mit Publikumsverkehr), verfügen über eigene Hygienestandards. Diese sind auf ihrer jeweils eigenen Homepage veröffentlicht.

Außerschulische Bildungsangebote sind in Präsenz vom 16.12.2020 bis einschließlich 31.01.2021 untersagt. Angebote in Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit und sonstigen öffentlichen, kirchlichen oder privaten außerschulischen Anbietern, Einrichtungen und Organisationen sind nicht zulässig.

Hierzu gehören insbesondere  Sportangebote der Bildungsträger sowie  Freizeitangebote wie Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche.

Die Fachkräfte sind aufgefordert, kontaktlose Alternativangebote vorzuhalten.

In Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe gilt abweichend von diesem Grundsatz, dass dringend erforderliche Betreuungsangebote der Einzelbetreuung in Präsenz zulässig sind. Das Gleiche gilt für über eine Einzelbetreuung hinausgehende Hilfen und Leistungen gemäß § 8a (Kindeswohlgefährdung) und §§ 27 ff. (Hilfe zur Erziehung) SGB VIII unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen (§§ 2-4a CoronaSchVO).

Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereine (also insbesondere Kirchenvorstand, Kirchengemeindeverband, GdG-Rat etc.) 

  •  mit bis zu 20 Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenzen  durchgeführt werden können oder
  •  mit max. 250 Personen in geschlossenen Räumen bzw. max. 500 Personen unter  freiem Himmel (nur nach behördlicher Zulassung und aus triftigem Grund)

sind gemäß 13 Abs. 1 Nr. 3 der CoronaSchVO erlaubt.

Um der aktuellen Situation gerecht zu werden, muss das Budget 2021 zwar der Abteilung 4.2 in 2020 vorgelegt werden, das zuständige Gremium kann den Beschluss hierzu jedoch nachträglich im Jahr 2021 fassen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird das Budget zur Kenntnis genommen, die Genehmigung erfolgt erst nach Beschlussfassung.

Gremiensitzungen von Vereinen, Pfarreien usw. sind daher unter Berücksichtigung der vorstehenden Angaben zulässig . Ein Gremium ist ein verfasstes Organ, das aufgrund von Satzung oder Verordnung vorgesehen ist. Beispiele sind: Vereinsvorstandssitzung, Mitgliederversammlung, GdG-Ratssitzung, Kirchenvorstandssitzung, Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit, usw. 

Auf die mit Wirkung zum 1.November 2020 in Kraft getretene Geschäftsanweisung zur befristeten Einführung virtueller Sitzungsformate für die Verwaltung des Vermögens in den Kirchengemeinden, Kirchengemeindeverbänden und Gemeindeverbänden des Bistums Aachen wird ausdrücklich hingewiesen.

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit und Jugendbildungsangebote im Bereich der Ministranten/innen-Arbeit ist bis zum 31.01.2021 in Präsenz untersagt (vgl. unter Bildungsangebote)

Interne Veranstaltungen aus beruflichen und dienstlichen Gründen sind unter den entsprechenden Bedingungen erlaubt.

Zwar erlaubt die CoronaSchVO neben Gottesdiensten auch andere Versammlungen zur Religionsausübung, wenn die üblichen Regeln eingehalten werden. Es wird jedoch empfohlen, auf katechetische Angebote, Glaubensgespräche u.ä. soweit es möglich ist  in Präsenz zu verzichten. Über die "anderen Versammlungen" in Präsenz müssen die örtlichen Behörden  wie bei den Gottesdiensten informiert werden. Alle nicht-katechetischen und nicht-liturgischen Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt.

Konzerte und Aufführungen sind unzulässig. Nur der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb ist weiterhin zulässig.

Für jede erlaubte Zusammenkunft im geschlossenen Raum  sind Namenslisten zur Rückverfolgbarkeit von Kontakten zu erstellen. Ein Musterformular finden Sie hier. Das ausgefüllte Kontaktdatenformular muss vier Wochen lang aufbewahrt werden. Es ist sicher vor unbefugtem Zugriff zu verschließen (z.B. Safe, abschließ­barer Schrank mit eingeschränktem Schlüsselzugang) und nach Ablauf der Frist so zu vernichten, dass die Kontaktdaten nicht mehr lesbar sind (Schredder, Datentonne). 

Zusätzlich kann eine Platzierungsliste (Sitzplan) geführt werden, die die festen Sitzplätze für die jeweilige Veranstaltung dokumentiert und zusammen mit der Kontaktdatenliste eine Rückverfolg­barkeit der Kontakte eines Infizierten ermöglicht.

Selbsthilfegruppen als Teil des Systems der Gesundheitsvor- bzw. -nachsorge dürfen stattfinden.

Die Vermietung von Räumen, z.B. von Pfarrräumen, ist für erlaubte Veranstaltungen generell zulässig: z.B. Gremiensitzungen.

Für die Arbeit der Kinder- und Jugendgruppen: siehe Gruppentreffen.

Bei der Nutzung von Pfarrräumen in Eigennutzung durch die Gemeinde ist ein Hygienekonzept notwendig, das der Kirchenvorstand beschließt. Hinweise zur Erstellung eines Hygienekonzeptes finden Sie hier. Bei einer Fremdnutzung liegt die Verantwortung beim Veranstalter, wenn dies ausdrücklich vereinbart wird. Es ist daher zu empfehlen, dass eine schriftliche Vereinbarung (Mietvertrag) mit dem Veranstalter getroffen wird, in der auf die einzuhaltenden behördlichen Vorgaben hingewiesen wird.