FAQ Veranstaltungen

Stand: ab 16.01.22

Grundsätzlich sind die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, insbesondere die des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Coronaschutzverordnung (ab 16. Januar 2022)

und der jeweiligen Kommune oder des Kreises zu beachten.

Ganz besonders weisen wir darauf hin:

  • Bei allen Aktivitäten sind Abstandsregeln zwingend vorzusehen und einzuhalten sowie  Hygienemaßnahmen zu konzipieren und zu ergreifen.
  • Nach wie vor sollen vorrangig Onlineformate die Präsenzveranstaltungen ersetzen.
  • Die Lage kann sich jederzeit, auch kurzfristig, ändern. Es kann daher der Fall eintreten, dass Aktivitäten, obwohl seit längerem geplant, plötzlich nicht mehr stattfinden können.

Diese Aspekte werden in der nachfolgenden FAQ nicht mehr eigens erwähnt, finden aber stets Anwendung. Die Verantwortung für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln bei der jeweiligen Gemeinschaftsaktivität liegt stets beim Veranstalter.

Das Bistum Aachen hat Arbeitsschutzstandards für die Corona-Zeit erlassen. Die Arbeitsschutzstandards sind hier veröffentlicht. 

Einrichtungen des Bistums Aachen, die ihrer Arbeitsstruktur nach anders aufgestellt sind (z.B. mit Publikumsverkehr), verfügen über eigene Hygienestandards. Diese sind auf ihrer jeweils eigenen Homepage veröffentlicht.

Aktuelles zum Gemeinde- und Chorgesang (Stand: 16.01.2022)

Die Kirchen und Religionsgesellschaften stellen gemäß § 2 Abs. 7 der CoronaSchVO für Versammlungen zur Religionsausübung eigene Regelungen auf, die ein der CoronaSchVO vergleichbares Schutzniveau sicherstellen. Diese Regelungen treten für den grundrechtlich geschützten Bereich der Religionsausübung an die Stelle der Bestimmungen der CoronaSchVO. Insbesondere für Gottesdienste ist daher zu beachten, dass die CorSchVO weiterhin nur indirekt gilt.
Eine 3G-Pflicht für Gottesdienste besteht nicht. Beschränkungen des Zugangs zu Gottesdiensten auf immunisierte und getestete Personen sind nur dann zu beachten und von den verantwortlichen Personen zu kontrollieren, wenn die zuständige Behörde dies explizit als weitergehende Schutzmaßnahme angeordnet hat (§ 7 Abs. 2 CoronaSchVO).
Das Katholische Büro Düsseldorf hat mit der Staatskanzlei den entsprechenden Maßnahmenkatalog für Gottesdienste wie folgt abgesprochen:
 
Gemeindegesang:

  • Der Abstand von 1,50 m zu fremden Personen ist einzuhalten, d. h. ein Haushalt kann weiterhin ohne Abstand zusammensitzen.
  • Eine medizinische Maske ist in Innenräumen zu tragen, also auch in den Kirchen (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaSchVO). Bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als 750 Personen ist eine medizinische Maske zu tragen,  (§ 2 Abs. 1 S. 3 CoronaSchVO).
  • Der Gemeindegesang ist mit Maske und Abstand erlaubt.

Proben/Auftritte für Chor- und Instrumentalgruppen und Sängerinnen und Sänger: 

  • Für Chor- und Instrumentalproben sowie Auftritte gilt grundsätzlich die 2 G Regel. Auch Sängerinnen und Sänger müssen bei Proben und Auftritten immunisiert sein (§ 3 Abs. 2 Nr. 13). Auf das Tragen einer medizinischen Maske kann nur verzichtet werden, wenn die immunisierten Personen zusätzlich über einen negativen Testnachweis im Sinne von § 2 Abs. 8a Satz 1 verfügen (sog. 2G+-Regelung). Die zusätzliche Testpflicht gemäß § 4 Abs. 3 Nr. 5 entfällt für Personen, die über eine wirksame Auffrischungsimpfung (§ 2 Abs. 9) verfügen oder bei denen innerhalb der letzten drei Monate eine Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen wurde, obwohl sie zuvor vollständig immunisiert waren.
  • Kinder bis einschließlich 15 Jahren sind Immunisierten gleichgestellt. Bis zum Ablauf des 16.1.2022 gilt dies auch für Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren bei Ausübung eigener musikalischer Aktivitäten, wenn sie über einen negativen Testnachweis verfügen oder als getestet gelten.  Aufgrund der verbindlichen Schultestungen gelten Schülerinnen und Schüler als getestete Personen, wobei bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren eine Bescheinigung der Schule vorzulegen ist. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren benötigen weder einen Testnachweis noch eine Schulbescheinigung.
  • Folgende Abstände sollten eingehalten werden:
    • * 1,5 - 2 m zwischen den Mitgliedern der Chor- und Instrumentalgruppen
    • * 2 m zum/zur Leiter/in der Gruppe
    • * 4 m zur Gemeinde
  • Eine freiwillige Selbsttestung wird grundsätzlich für alle Mitglieder der Chor- und Instrumentalgruppen bei Proben und Auftritten empfohlen.
  • In diesem Zusammenhang wird ausdrücklich auf das Testungskonzept des ACV hingewiesen: https://www.acv-deutschland.de/aktuelles/acv-teststrategie
  • In Gottesdiensten dürfen die Chöre ohne Maske singen.

Sicherheits- und Hygienemaßnahmen für Chor- und Instrumentalgruppen:

  • Beim Betreten und Verlassen des Proben-/Kirchenraumes sowie in den Probenpausen sollte auch weiterhin der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 m und die Verwendung des Mund-Nasenschutzes eingehalten werden.
  • Es empfiehlt sich eine versetzte Sitzordnung (Schachbrettmuster).
  • Es sollte nach Möglichkeit in größeren und höheren Räumen geprobt werden.
  • In Räumen mit bestehenden Umluftsystemen/Heizungen ist darauf zu achten, dass diese vor Beginn der Probe ausgeschaltet werden. Räume mit einer maschinellen Lüftung (durch Außenluft) sind zu bevorzugen.
  • Die Probenlänge sollte maximal auf 90 Minuten inklusive Pausen begrenzt werden. Spätestens alle 30 Minuten sollte die Probe durch eine Stoßlüftung (gegenüberliegende Fenster bzw. Türen) des Raums für mindestens 5 Min. unterbrochen werden.
  • Unabhängig davon empfiehlt sich für den Probenbetrieb auch die Verwendung einer CO2-Ampel bzw. die App „CO2-Timer“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, die einen möglichen kritischen CO2-Gehalt anzeigen kann.
  • Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes außerhalb von Probephasen in geschlossenen Räumen wird weiterhin empfohlen.
  • Noten sind personenbezogen zu verwenden.
  • Die allgemein üblichen Kontakt- und Hygieneregeln (kein Körperkontakt, Husten- und Niesetikette, Handdesinfektion, Quarantäneregeln etc.) werden im Sinne einer gegenseitigen Rücksichtnahme als bekannt und akzeptiert vorausgesetzt.
  • Personen mit Krankheitssymptomen nehmen im Sinne der gegenseitigen Fürsorge an der Probe/dem Auftritt nicht teil.
  • Finden mehrere Veranstaltungen/Proben hintereinander im gleichen Gebäude statt, sind diese so zu terminieren, dass zeitlich kein Kontakt entstehen kann. Zudem ist eine verlängerte Lüftungspause von mindestens 15 Min. vorzunehmen.

Veranstaltungen:

Grundsätzlich sind die gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, insbesondere die des Landes Nordrhein-Westfalen
Aktuelle Coronaschutzverordnung (ab 16. Januar 2022) und der jeweiligen Kommune oder des Kreises zu beachten.

Ganz besonders weisen wir darauf hin:

  • Bei allen Aktivitäten sind Abstandsregeln zwingend vorzusehen und einzuhalten sowie Hygienemaßnahmen zu konzipieren und zu ergreifen.
  • Die Lage kann sich jederzeit, auch kurzfristig, ändern. Es kann daher der Fall eintreten, dass Aktivitäten, obwohl seit längerem geplant, nicht mehr stattfinden können.

Die Verantwortung für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln bei der jeweiligen Gemeinschaftsaktivität liegt stets beim Veranstalter.
https://www.bistum-aachen.de/Glaube/Liturgie/Kirchenmusik-im-Bistum-Aachen/index.html 

Gesellige Zusammenkünfte im öffentlichen Raum, z.B.  Treffen von Gruppen, Verbänden und Verbänden, die keinen berufsbezogenen Charakter haben, dürfen nur noch von immunisierten Personen (2G-Regelung)  in Anspruch genommen, besucht oder als Teilnehmenden ausgeübt werden ( § 4 Abs. 2, Nr. 8, Nr. 10). Die 2G-Regelung gilt nicht für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren. Die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind beim Zutritt zu kontrollieren und mit einem amtlichen Ausweispapier abzugleichen.

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen weder einen Testnachweis noch eine Schulbescheinigung (§ 4 Abs. 7).

Auf das Tragen einer medizinischen Maske kann nicht verzichtet werden.

Beschäftigte, ehrenamtlich eingesetzte und vergleichbare Personen, die bei den Treffen und Veranstaltungen tätig sind, müssen immunisiert oder getestet sein. Nicht immunisierte Personen müssen während der gesamten Tätigkeit mindestens eine medizinische Maske tragen (§ 4 Abs. 4) und über den Nachweis einer negativen Testung (max. 48 Stunden alter PCR-Test oder max. 24 Stunden alter PoC-Test) verfügen.

GREMIENSITZUNGEN

Gremiensitzung dürfen nur noch von immunisierten und getesteten Personen (3G- Regelung)  in Anspruch genommen, besucht oder als Teilnehmende ausgeübt werden (§ 4 Abs. 1 Nr. 6).

Auf das Tragen einer Maske kann nicht verzichtet werden.

Die zum 1.11.2020 in Kraft getretene Geschäftsanweisung zur befristeten Einführung virtueller Sitzungsformate für die Verwaltung des Vermögens in den Kirchengemeinden, Kirchengemeindeverbänden und Gemeindeverbänden im Bistum Aachen wurde bis zum 31.12.2022 verlängert.

KATECHETISCHE ANGEBOTE

Katechetische Angebote sind Versammlungen zur Religionsausübung, bei deren Durchführung ein der Coronaschutzverordnung vergleichbares Schutzniveau sicherzustellen ist. Es wird empfohlen, dass die Angebote nur noch von immunisierten oder getesteten Personen in Anspruch genommen werden sollen (3G-Regelung). Die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind beim Zutritt zu kontrollieren. Bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren wird der Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen weder einen Testnachweis noch eine Schulbescheinigung (§ 4 Abs. 7).

Auf das Tragen einer Maske kann nicht verzichtet werden.

Beschäftigte, ehrenamtlich eingesetzte und vergleichbare Personen müssen immunisiert oder getestet sein und während der gesamten Tätigkeit mindestens eine medizinische Maske tragen (§ 4 Abs. 4), wenn sie nicht immunisiert sind, sondern über den Nachweis einer Testung (max. 48 Stunden alter PCR-Test oder max. 24 Stunden alter PoC-Test) verfügen.

Für Einrichtungen, in denen in Innenräumen Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen ohne feste Sitzplätze durchgeführt werden sollen, ist der zuständigen Gesundheitsbehörde (Gesundheitsamt) vor der erstmaligen Öffnung ein einrichtungsbezogenes Hygienekonzept vorzulegen (§ 2 Abs. 3 CoronaSchVO). Es ist mindestens eine medizinische Maske zu tragen (§ 3 Abs. 1 Nr. 2). Dasselbe gilt für Veranstaltungen im Freien, bei denen aufgrund des Veranstaltungscharakters eine Zugangskontrolle nicht erfolgen kann. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske bei Veranstaltungen im Freien richtet sich der jeweiligen Zugangsregelung für diese Veranstaltung (§ 3 Abs. 1 Nr. 4).

Interne Veranstaltungen aus beruflichen und dienstlichen Gründen sind unter den entsprechenden Bedingungen erlaubt.

Prozessionen und Wallfahrten sind als "weitere Versammlung der Religionsausübung" zu sehen. Diese Versammlungen können unter Einhaltung der bekannten Regelungen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen wie Gottesdienste durchgeführt werden. 

Die Rückverfolgbarkeit entfällt, eine Registrierung von Kontaktdaten ist nicht mehr erforderlich.

Selbsthilfegruppen als Teil des Systems der Gesundheitsvor- bzw. -nachsorge dürfen stattfinden.

Wie im vergangenen Winter steht auch die Aktion Dreikönigsingen 2022 vor großen Herausforderungen. Die diözesane Aussendungsfeier, die für den 28.12. in Düren geplant war, muss leider entfallen.

Dennoch möchten wir Sie und Euch ermutigen, in den Gemeinden die Aktion Dreikönigsingen durchzuführen - als Gottesdienst - zumal im Freien - gilt diese Aktion als religiöse Veranstaltung und darf daher durchgeführt werden. Wir gehen davon aus, dass eine risikobewusste Durchführung für alle Verantwortlichen selbstverständlich ist - das bedeutet insbesondere Masken, Abstand und der Verzicht auf Gesang in geschlossenen Räumen. Viele Vorschläge, wie eine Durchführung möglich ist, sind auf der Seite https://sternsinger.de/corona zusammengestellt.

Für Rückfragen von Verantwortlichen aus unserem Bistum zur praktischen Durchführung der Aktion steht beim Kindermissionswerk Stefan Rueben zur Verfügung: 0241/4461-22, rueben@sternsinger.de.

Zu beachten ist, dass die Schülerinnen und Schüler in dem Zeitraum vom 27.12.2021 bis einschließlich 9.1.2022 wegen der Ferien als nicht getestet gelten. Wenn daher in diesem Zusammenhang größere Gottesdienste unter 3G geplant werden, ist es erforderlich, dass diese zuvor getestet werden.