FAQ Gottesdienste

Stand: ab 01.10.2021

Die Corona-Schutz-Verordnung (CoronaSchVO)  des Landes NRW hat einen neuen Aufbau. Unterschieden wird nur noch eine Inzidenz über oder unter 35. Liegt der landesweite Inzidenzwert über 35, gelten die strengeren Regeln (insbesondere 3G-Regelung) landesweit. Liegt die landesweite Inzidenz unter 35, gelten die strengen Regeln nur noch in den Kreisen, in denen die Inzidenz über 35 liegt.

Die Kirchen und Religionsgesellschaften stellen gemäß § 2 Abs. 7 der CoronaSchVO für Versammlungen zur Religionsausübung eigene Regelungen auf, die ein der CoronaSchVO vergleichbares Schutzniveau sicherstellen. Diese Regelungen treten für den grundrechtlich geschützten Bereich der Religionsausübung an die Stelle der Bestimmungen der CoronaSchVO. Insbesondere für Gottesdienste ist daher zu beachten, dass die CorSchVO weiterhin nur indirekt gilt . 

Eine 3G-Pflicht für Gottesdienste besteht nicht. Beschränkungen des Zugangs zu Gottesdiensten auf immunisierte und getestete Personen sind nur dann zu beachten und von den verantwortlichen Personen zu kontrollieren, wenn die zuständige Behörde dies explizit als weitergehende Schutzmaßnahme angeordnet hat (§ 5 Abs. 2 CoronaSchVO). 

Das Katholische Büro Düsseldorf hat mit der Staatskanzlei den entsprechenden Maßnahmenkatalog für Gottesdienste wie folgt abgesprochen:

  • Der Abstand von 1,50 m zu fremden Personen ist einzuhalten, d. h. ein Haushalt kann weiterhin ohne Abstand zusammensitzen.
  • Eine medizinische Maske ist in Innenräumen zu tragen, also auch in den Kirchen (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaSchVO). Die Maske ist während des gesamten Gottesdienstes zu tragen. Im Freien wird das Tragen einer Maske empfohlen, aber nicht mehr vorgeschrieben (§ 2 Abs. 1 S. 3 CoronaSchVO)
  • Im Übrigen gelten die Hygieneregeln der Anlage zur Verordnung: Handhygiene, Reinigung, Lüften.
  • Für die Liturgie empfiehlt sich die bisherige Praxis: Abdeckung der eucharistischen Gaben, kein Weihwasser, Kommunionspendung nach vorgängiger Handdesinfektion der Spender mit Maske, Mundkommunion am Ende der Austeilung, Beschränkungen bei Kelchkommunion/Konzelebration etc.
  • Der Gemeindegesang ist unabhängig vom Inzidenzwert mit Maske und Abstand erlaubt.
  • Auf die Maske beim Singen kann nur verzichtet werden, wenn ausschließlich immunisierte oder getestete Personen (bis zu 48 Stunden alter PCR-Test oder höchstens sechs Stunden alter Antigen-Schnelltest, Selbsttest ist nicht ausreichend) teilnehmen. Für die Chöre gilt daher: Teilnehmende, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen für die Chorprobe und bei einem Auftritt einen entsprechenden PCR-Test oder Antigen-Schnelltest (Bürgertest, kein Selbsttest) vorweisen, wenn ohne Maske gesungen werden soll. In den Gottesdiensten dürfen die Chöre ohne Maske singen, bei Beteiligung am Gemeindegesang gilt die Maskenpflicht. Kinder- und Jugendliche gelten außerhalb der Ferienzeiten (11. bis 24. Oktober 2021) aufgrund der Schultestungen als getestete Personen.
  • Die Rückverfolgbarkeit entfällt, es müssen keine Kontaktdaten mehr registriert werden.