Aktionstag rund um die Aachener Citykirche

Welttag für menschenwürdige Arbeit

Welttag menschenwürdige Arbeit (c) Ursula Rohrer
Welttag menschenwürdige Arbeit
Fr 13. Okt 2017
Anja Klingbeil
Aufstehen für gute Arbeit, gerechte Löhne und Mitbestimmung hieß es am Welttag für menschenwürdige Arbeit rund um die Aachener Citykirche.
Welttag menschenwürdige Arbeit (c) Ursula Rohrer
Welttag menschenwürdige Arbeit

Eingeladen hatte die Betriebsseelsorge des Bistums Aachen. Ziel dieses Welttages ist es überall, bei uns und weltweit, für gute, gesunde und menschenwürdige Arbeit einzustehen. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitehmer können trotz eines Jobs kein menschenwürdiges Leben führen. Unbezahlte Überstunden, Löhne, von denen man nicht leben kann, ausbeuterische Kinderarbeit, prekäre Arbeit, schlechte Bezahlung, Gesundheitsschäden und ein fehlendes Recht auf gewerkschaftliche Organisierung gehören für viele Arbeitnehmer zum Alltag. Über die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitet im globalen Süden im informellen Sektor, ohne Arbeits-und Sozialschutz. Auf Initiative des IGB - Internationaler Gewerkschaftsbund - gibt es seit 2008 den „Welttag für menschenwürdige Arbeit".

"Die Forderungen nach guter Arbeit, gerechtem Lohn und Mitbestimmung sind im internationalen Kontext zu sehen. Diese Forderungen darf es nicht nur am Ende der Wertschöpfungskette bei uns geben. Sie müssen in jedem Glied dieser Kette deutlich werden", betonte Pfarrer Rolf-Peter Cremer, Leiter der Hauptabteilung Pastoral / Schule / Bildung im Bischöflichen Generalvikariat. 

Ursula Rohrer, Betriebsseelsorgerin für die Regionen Aachen-Stadt und Land, hatte den Aktionstag organisiert. 

Welttag menschenwürdige Arbeit (c) Ursula Rohrer
Welttag menschenwürdige Arbeit (c) Ursula Rohrer
Welttag menschenwürdige Arbeit (c) Ursula Rohrer
Welttag menschenwürdige Arbeit (c) Ursula Rohrer
Welttag menschenwürdige Arbeit (c) Ursula Rohrer
Welttag menschenwürdige Arbeit (c) Ursula Rohrer